Mittelpunktfrage und Zeitbegriff
Ausgangspunkte sind:
- Jedes Masseobjekt besitzt eine definierte Ausdehnung.
- Abstandmessungen erfolgen zwischen Mittelpunkten.
Satz 1:
Die Distanz eines Objekts zum Mittelpunkt des Universums ist durch seine Wellenlänge definiert und wird (aufgrund von ->Zeit) in der Dimension Sekunden ausgedrückt.
Satz 2:
Der Abstand eines Objekts zum Mittelpunkt des Universums, kann durch keine gleichförmige Bewegung verändert werden.
Satz 3:
Masseveränderung, also auch beschleunigte Bewegung, eines Objekts ändern seinen Mittelpunktabstand.
Eine konsequente Umsetzung dieses Gedankens mündet in der Erkenntnis, das Isotropie nicht absolut gelten kann. Unmittelbar nach dem ersten Energieereignis im Universum (Urknall) folgte jedes sich daraus ergebende Objekt dem Satz 1, war also aus der Mitte verschoben. Da wir weiterhin, der Überlegung zum Schrumpfatom folgend, von einer Verkleinerung aller Objekte ausgehen, muss die Information dieses Urereignisses das Univesum durchmessen haben und kann, aus der Sicht eines verkleinerten aus der Mitte verschobenen Objekts, das Universum nicht Isotrop wahrgenommen haben.
Folglich gilt Isotropie nahezu, aber nicht absolut.
Zu Beginn des Universums, innerhalb der ersten 10⁻⁴³ stel Sekunden, war die Anisotropie von hoher Bedeutung.
Präzisierung:
Die zuvor erwähnten Punkte sind die Grundvoraussetzung für die Existenz von qualifizierter Zeit. Nur in einem Universum, in dem das erste Ereignis von den sich aus ihm ergebenden, nachfolgenden Objekten feststellbar ist, läßt sich ein zeitlicher Abstand messen. Plastisch gesprochen steckt in diesem ersten Abstand das erste Ticken der Uhr. Ohne Feststellung des ersten Ereignisses durch ein nachfolgendes Objekt, keine Feststellung von Zeit, also keine Zeit im Universum. Zeit ist unmittelbar und ausschließlich mit Ereignissen verknüpft. Zeit ist nur in einem Universum erwartbar, in dem die in ihm enthaltenen Objekte mit der Zeit kleiner werden, da nur hier ein Ereignis von sich selbst für seine Nachkommen, also für die ihm nachfolgenden Objekte und Ereignisse, zeugen kann. Auch muss der eigene Standort zwingend das (relative) Zentrum besetzen, wobei Satz 1 Berücksichtigung findet. Alle anderen möglichen Standorte werden von anderen Objekten besetzt, sofern aufgrund unterschiedlicher Zeiten in der Ereignisswahrnehmung diese Standorte existieren.
Der Zeitbegriff ist also im Grunde ein Ereignissbegriff.
#Doppelspalt- Experiment mit einem Einzelobjekt
Das Doppelspaltexperiment mit einem Einzelobjekt führt zu der Erkenntnis, dass ein Einzelobjekt (z.B. Elektron) mit sich selbst interferiert.
Da sich das betrachtete Objekt 'E' aus seiner subjektiven Sicht nicht von seinem Standort nahe des Mittelpunktes des Universums entfernt, sondern sich die Konfiguration aller anderen Objekte um 'E' herum ändert, ist es vorstellbar, dass sich aus Sicht von 'E' der Doppelspalt nähert, auch wenn wir als externe Beobachter etwas grundsätzlich anderes feststellen. Aus diesem Blickwinkel ist es 'E' möglich, beide Spalten zu durchqueren. Eine Interferenz eines Teilchens mit sich selbst wird damit plausibel.